• SLNF Simulation League for NHL Fans
  • Day 3Game 17
    Wild4
    Predators3
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  • Day 11Game 77
    Wild
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Jared on fire

2019-05-10

St. Paul. - 4:1 Siege gegen den entthronten Champion Chicago. Das tönt nach einer klaren Sache für die Minnesota Wild. Doch weit gefehlt. Ausser Spiel 5 (7:3-Auswärtssieg der Wild) war jede Partie dieses Conference-Halbfinals hart umkämpft, immer wieder wurden die Spiele erst in der Schlussphase auch erst dank Empty Netters entschieden. Stellvertretend das wilde Spiel 6, das mit 6:5 an Minnesota ging und das Aus Chicagos besiegelte: Drei Mal trafen die Blackhawks in den Schlusssekunden den Pfosten und verpassten den 6:6-Ausgleich nur hauchdünn. Wer weiss, wie die Serie ausgegangen wäre, hätte Chicago diese Partie noch gedreht ...

Die Minnesota Wild haben nun nach dem 4:1 gegen St. Louis in Runde 1 also einen draufgesetzt: Nach dem erstmaligen Gewinn einer SLNF-Playoff-Serie überhaupt steht Minnesota nun im Conference Final des Westens. Gegner wird San Jose sein. Nach Chicago wartet damit erneut ein offensiv extrem potenter Gegner auf die Wild. Unter anderem spielt SLNF-Überfigur Joe Pavelski für die Sharks. Und auch wenn "Little Joe" mittlerweile irdisch spielt, sind da auch noch Couture, Carter, Voracek, Karlsson, Pasternak, Dzingel oder Marleau in der Offensive San Joses zu finden.

Bei den Wild ist wie erhofft das Team der Star, kein Stürmer ragt im Scoring besonders heraus, das Toreschiessen ist gleichmässig verteilt. Wäre da nicht bloss ein Verteidiger, der alles in den Schatten stellt. Bereits gegen St. Louis war Jared Spurgeon überragend, gegen Chicago setzte er seine Serie mit Skorerpunkten fort. Nach 10 Spielen stehen 6 Tore, 14 Assists, 20 Punkte und eine Plus-15-Bilanz auf dem Konto des kleinen Verteidigers. Vor allem, seit sein Standard-Partner und Defensiv-GewissenTravis Hamonic von einer langen Verletzungspause zurückgekehrt ist, ist Spurgeon kaum noch zu halten.

Wie schon gegen St. Louis haben die Wild auch gegen Chicago fleissig die Aufstellung von Spiel zu Spiel umgestellt. Damit ist klar: In Minnesota gilt die Phrase "Never change a winning team" nichts. Auch in Spiel 1 zuhause gegen San Jose ist eine Änderung zu erwarten: Mit Kyle Palmieri ist der zweite Langzeitverletzte zurück, nach 2 Partien in der 4. Linie ist er nun fit genug für mehr Einsatzminuten. Zudem balgen sich Joel Eriksson Ek und Playoff-Entdeckung Nolan Patrick (5 Punkte in 9 Spielen) um den letzten Stürmer-Platz - nur einer wird spielen können. Der defensiv stärkere Eriksson Ek oder mit Patrick die offensivere Variante? Palmieri endlich wieder mit Kopitar vereint oder doch weiterhin in Linie 4, in der ihm neben Bellemare/Komarov gegen Chicago in Spiel 6 gar sein erster SLNF-Hattrick gelang? Einige Fragen sind offen. Wie die Mannschaft gegen die Sharks beginnen wird, können die Wild noch nicht verraten: "Game-Time-Decision" lautet das Motto ab sofort.

 



Dany Alig

Well done, Kristian - viel Erfolg in den weiteren Runden!

Jared on fire
Minnesota eliminiert den Titelverteidiger - auch dank Verteidiger Spurgeon

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