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Mission impossible?

2019-10-02

St. Paul/Nashville. - Die Party ist vorbei, die Minnesota Wild starten morgen mit dem Auswärtsspiel bei den Predators ins Abenteuer «Titelverteidigung». Einiges ist geschehen im Sommer, auch wenn nicht gerade von Rebuild die Rede sein kann – dieses Wort darf in Minnesota in der Nähe von GM Wild nicht ausgesprochen werden …

Aber der Substanzverlust ist dennoch nicht zu kaschieren, gerade defensiv dürften die Wild schwächer sein als in der Champion-Saison. Viele gute Spieler, gerade solche, die im Playoff stark spielten, sind weg: Jordan Staal, Andrew Ladd, Charlie Coyle, Erik Gudbranson, Leo Komarov, Travis Hamonic – da ist mehr als eine ganze Reihe Härte verloren gegangen.

Ersetzt werden sie vorwiegend mit jüngeren oder weniger erfahrenen Spielern, die nun den nächsten Schritt machen müssen: Anthony Duclair, Michal Kempny, Kevin Rooney, Jason Dickinson, Nick Seeler. Und weil der Mangel an Routine im Vergleich zur letzten Saison dann doch gravierend gewesen wäre, tat GM Wild dann doch das, was er eigentlich nicht wollte: Trades, sowie einen grossen Splash auf dem FA-Markt: Es kamen die routinierten Defensiv-Soldaten Andy Greene und Marc Staal in der Defensive, sowie Joe Pavelski in der Offensive.

Dass Pavelski, der «Mr. SLNF-Scoring-God», auch im hohen Alter nicht viel von seiner Durchschlagskraft vor dem Tor verloren hat, bewies er in der Pre-Season eindrücklich. Der Plan, die Defensive zu stabilisieren, hat indes noch nicht geklappt, da müssen die Lines noch gefunden werden. Die Abwehr und das Goalie-Tandem Dubnyk/Georgiev waren äusserst löchrig, da scheinen sich die vielen Abgänge dann doch bemerkbar zu machen. Dennoch bleibt das Ziel in Minnesota klar: Angreifen, Playoffs erreichen, Titel verteidigen.

Spannend wir die Herausforderung auch im Büro von GM Wild. 10 Verträge im Pro-, sowie 33 Verträge im Farm-Team laufen Ende Saison aus, da wird’s einiges zu rotieren geben… Klar hingegen ist die Kader-Situation nun vor dem Saisonstart. Dem letzten Cut fiel Jordan Greenway zum Opfer, Joel Eriksson-Ek hingegen blieb im NHL-Team, der Rest war sowieso schon von Anfang an klar, bedingt durch Vertrags- und Cap-Situationen.

Die Jungen in Iowa

Eine gänzlich andere Situation bietet sich in der AHL bei den Iowa Wild. Das bereits sehr junge Team wurde noch einmal verjüngt, vor allem in der Abwehr. Das Ziel lautet Erfahrungen sammeln und, wie durch ein Wunder, irgendwie die Playoffs schaffen.

Das Starting Line-up der Minnesota Wild morgen in Nashville:

Eriksson-Ek – Kopitar – Palmieri
Nugent-Hopkins – Pavelski – Aho
Niederreiter – Rooney – Duclair
Dickinson – Bellemare – Granlund

Spurgeon – Greene
Dumba – Slavin
Staal – Kempny/Seeler

Dubnyk/Georgiev