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Wild of Change

2023-01-10

Chicago. - Mit einem 2:1-Sieg bei den Blackhawks beendete die Wild den ersten Road Trip der Saison doch noch erfolgreich. Die 5-6-1-Bilanz nach 12 Spielen ist beim Titelverteidiger trotz zuletzt zweier Siege aber durchzogen. Ganz überraschend kommt dieser Start in die Saison aber nicht. «Wir sehen uns trotz Titel letzte Saison nur noch als Aussenseiter», sagt der GM. Nach sieben Mal hintereinander in den Playoffs sei selbst die Qualifikation für die Post Season keine Selbstverständlichkeit mehr.

Mit gleich vier Trades seit Saisonbeginn hat sich Minnesota zudem eher geschwächt. Mit Matt Dumba (ein Original-Wild seit Season 1!), Michael McLeod, Joe Pavelski und Anthony Duclair verliessen vier wichtige Spieler die Wild, es kamen Patrik Nemeth, Brett Howden, Mikhail Abramov und Rückkehrer Kyle Palmieri, der bereits 2014 bis 2020 in Saint Paul gespielt hatte - allesamt nur bedingt Verstärkungen, wenn überhaupt.

In Minnesota war man im Sommer noch ambitioniert, ein weiteres Mal anzugreifen, doch dann verzockte man sich auf dem UFA-Goalie-Markt. Mit Jaroslav Halak wurde nicht wirklich ein klarer NHL-Starter verpflichtet. «Nach den ersten Spielen mit vielen Gegentoren und tiefen Save-Percantages mussten wir reagieren», so der GM. Ein Trade für einen Upgrade auf der Goalieposition scheiterte im letzten Moment, danach hiess es: Das beste aus der Situation machen. Immerhin vier 2nd Round Picks fanden in den Deals auch den Weg zu den Wild. Der GM: «McLeods Abgang schmerzt am meisten, der hat seinen Peak noch nicht erreicht, bei den anderen drei Spielern waren wir nicht sicher, ob sie mehr als 1 oder 2 Jahre in Minnesota bleiben würden. Und weil wir das Champions-Fenster nur noch diese Saison offen sahen, mussten wir handeln und einen sanften Rebuild einleiten.»

Man munkelt in Minnesota zudem, dass man auch mit dem Monster-Draft 2020 (unter anderem 5 1st Round Draftpicks!) nicht wirklich zufrieden ist, mit einer Ausnahme scheint keiner der vielen Top-Prospects derzeit wirklich ready für eine gute NHL-Rolle, bei den meisten rechnet man erst in zwei, drei oder vier Jahren in der SLNF-NHL. Die Strategie der letzten neun Jahre, voll auf den aktuellen Erfolg zu setzen, habe darum geändert werden müssen. «Der erhoffte (oder erträumte) nahtlose Übergang blieb aus», so der GM.

Mit Pavelskis Abgang musste auch ein neuer Captain bestimmt werden. Nach Mikko Koivu, Anze Kopitar und Pavelski wurde nicht ganz überraschend Ur-Wild Jared Spurgeon zum 4. «C» der SLNF-Wild-Historie.

Noch mässiger (4-7-1-Bilanz) in die Saison ist in der AHL Iowa in die Saison gestartet - auch dieses Team ist aktueller Titelverteidiger. «Wir dachten, wir hätten eine schlagfertige junge Truppe am Start», sagt der GM. Er hat offenbar die fast komplett mangelde Routine des Teams unterschätzt. Aber: «Wir geben nicht auf, für beide Teams bleibt das Ziel ganz klar, die Playoffs zu erreichen.»